Bunte Hirsepfanne mit Gemüse und Minze

Zutaten:

250g Hirse

450ml Wasser

1 Würfel Gemüsebrühe

je 1 gestr. TL Curry, Kurkuma, Chilipulver (mild), Kreuzkümmel

2 Paprika

1 mittelgroße Zucchini

200g Champignons

1/2 mittelgroße Aubergine

100g Joghurt

200g Feta

4 Blätter frische Minze

Zubereitung:

Die Hirse waschen und mit dem Wasser, der Brühe und den Gewürzen aufkochen und 7-10 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist und die Hirse gar sind. Ggf. noch etwas Wasser nachgießen.

Das Gemüse schneiden und in einer großen Pfanne (oder Wok) anbraten. Bei einer kleineren Pfanne einfach alles nacheinander anbraten. Das Joghurt und die Hirse unterheben. Den Feta in kleine Würfel schneiden und hinzugeben. Zum Schluss die klein geschnittene Minze hinzugeben.

Achtsam durch den Tag – Woche 8: Auf Klänge lauschen

„Halten Sie mehrfach am Tag inne und lauschen Sie einfach.“ So lautete die Aufgabe für diese Woche. Ein tolle Aufgabe wie ich finde. 

Da ich jeden Tag ein ganzes Stück entfernt von meiner Arbeit parke, nutzte ich den Fußweg jedes Mal als „Lausch-Spaziergang“. Zuerst war es gar nicht so einfach. Der Weg führt an einer großen Kreuzung und vielbefahrenen Straße vorbei. Alles was ich hörte waren Autos. Ich versuchte einzelne Geräusche herauszupicken und schon bald nahm ich Unterschiede war. Das Beschleunigen von Autos, ein klappernder Motor, das Rauschen der Autobahn in der Ferne, ein Auto, das über eine Unebenheit im Boden fährt, das Klappern meiner Schuhe auf dem Boden, das Rascheln der Blätter…. Und plötzlich hörte ich sogar Vogelgezwitscher. Das mag verrückt klingen, aber an diesem durch Verkehr geprägten Ort freute ich mich total, so etwas Schönes wie ein Vogelzwitschern wahrzunehmen. Und so wartete ich jeden Tag, als ich an dieser Stelle mit Bäumen vorbeilief, bis ich endlich einen Vogel hörte. 

Auch während der Arbeit klinkte ich mich immer mal wieder eine Minute aus und lauschte. Da es bei uns im Büro eher ruhig zugeht, war auch das nicht so einfach. Hier versuchte ich mir ebenso einzelne Geräusche herauszupicken und ihnen für ein paar Augenblicke zu folgen, zum Beispiel das Tippen eines Kollegen auf der Tastatur. 

Meinen „Achtsamkeits-Erfolgsmoment“ diese Woche hatte ich, als ich gar nicht an die Aufgabe dachte und mir plötzlich auffiel, dass meine Ohren sich quasi von alleine auf ein unscheinbares Geräusch konzentrierten. 

Das Buch erklärt, dass unser Gehirn die Wahrnehmung vieler aufgenommener Geräusche blockiert, um sich auf die wichtigsten zu konzentrieren. Diese Übung ist eine tolle Möglichkeit, den Geist zu beruhigen und achtsamer zu werden. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich kann sie euch nur empfehlen.