Wachmacher-Porridge mit koawach

Als ich die sympathischen Gründer von koawach bei der Höhle der Löwen sah, wollte ich den Kakao sofort ausprobieren. Es handelt sich hierbei um ein fair gehandeltes Trinkschokoladenpulver, welches durch Guarana zum echten Wachmacher wird. Eine tolle Alternative zu Kaffee und co. Zudem werden verschiedene Geschmachsrichtungen angeboten. Es gibt sogar eine Sorte ohne Zucker, die anderen kommen zumindest mit weniger Zucker aus, als vergleichbare Produkte. Auf einer Messe in Frankfurt konnte ich zwei Sorten probieren und habe mir gleich ein paar der begehrten Packungen mitgenommen. Als foodbloggerin wollte ich natürlich auch ein Rezept mit koawach kreieren, und was bietet sich da besser an als mein geliebter Porridge? 🙂

All diese leckeren Sorten bekommt ihr bei koawach Bildquelle: http://www.lecker.de

Zutaten:

1 EL Haferflocken

2 EL Dinkelflocken

1 EL Haferkleie

1 EL gemahlene Mandeln

1 TL Cashewmus

1 TL Agavensirup

2 gehäufte TL koawach zimt + cardamon

Vanille, Zimt

150ml Milch

1 kl. Banane


Alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und die Milch dazugeben. Das Cashewmus und den Agavensirup einrühren und aufkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich das Kakaopulver gut auflöst. 3/4 der Banane zerdrücken und unterheben. Noch ein wenig köcheln und dann ziehen lassen, damit das Porridge schön eindickt. Zum Schluss mit der restlichen Banane und gehackten Mandeln dekorieren. Fertig ist ein super leckerer Wachmacher-Porridge.

Achtsam durch den Tag – Woche 7: Dankbarkeit am Ende des Tages

In dieser Woche sollte ich abends immer mindestens fünf Dinge aufschreiben, die an diesem Tag passiert sind und für die ich dankbar bin. 

Ich hatte zuvor schon mal angefangen, schöne Augenblicke aufzuschreiben. Aber wie das leider so oft ist, ist diese schöne Gewohnheit schnell wieder eingeschlafen. Diese Woche habe ich mich aber wirklich jeden Abend hingesetzt und nachgedacht, wofür ich an diesem Tag dankbar war. An manchen Tagen fielen mir sofort fünf Dinge ein, an anderen (schlechteren) Tagen musste ich wirklich lange überlegen. Aber auch da konnte ich die Liste immer füllen. Und genau das war für mich persönlich auch das beste an der Übung: Auch an Tagen, an welchen es einem nicht so gut geht, geschehen trotzdem schöne Dinge, für die man dankbar sein kann. 

Im Buch heißt es, unser Geist scheine vom Negativen magisch angezogen zu werden. Er grübelt über die Vergangenheit und denkt an all die schlimmen Dinge, die in der Zukunft passieren könnten. Diese Übung soll als Gegenmittel zu negativen Gedanken dienen. Es gibt sogar wissenschaftliche Studien, die den positiven Effekt eines Dankbarkeitstagebuchs belegen. 

Ich kann es euch nur empfehlen: Probiert es zunächst einmal eine Woche aus. Auch wenn es am Anfang vielleicht noch schwer fällt, so merkt man schnell die positiven Effekte.

Zimt-Erdmandelbrei

1 1/2 EL Haferflocken 

1 1/2 EL Haferkleie

3 EL Erdmandelflocken

2 EL gemahlene Mandeln

1/2 TL Zimt 

150ml Milch

1-2 TL Agavensirup

  
Alle Zutaten vermischen und aufkochen lassen. Das Ganze dickt recht schnell zu einem zähen Brei ein. Je nach der Größe der Esslöffel (glatt gestrichen oder gehäuft) und gewünschter Konsistenz muss die Milchmenge ein wenig angepasst werden. 

Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich den Brei mit Äpfeln, Granatapfel und gehackten Mandeln serviert. 

Achtsam durch den Tag – Woche 6: Auf die Körperhaltung achten

In dieser Woche ging es darum, sich der eigenen Körperhaltung bewusst zu werden. Einerseits sollte die Haltung und das jeweilige Körpergefühl wahrgenommen werden, andererseits sollte die Körperhaltung auch korrigiert werden. 

Da ich von Natur aus leider einen krummen Rücken habe, versuche ich sowieso ständig gerade zu sitzen und richte mich immer wieder auf, wenn ich meine zusammengesackte Haltung bemerke. Deswegen legte ich meinen Fokus in dieser Woche auf die bewusste Wahrnehmung der Körperhaltung. Da kam es mir paradoxerweise zu Gute, dass ich eine starke Erkältung bekam. Ich lag somit viel auf der Couch, konnte keinen Sport machen und blieb sogar einen Tag von der Arbeit zu Hause. Durch die fehlende Bewegung tat mein ganzer Rücken weh, ich war verspannt und sehnte mich nach Dehnung und Bewegung. Wenigstens konnte ich so meine Körperhaltung und -gefühle sehr gut wahrnehmen. Aber auch sonst spürte ich immer mal wieder in mich hinein: Wie sitze bzw. stehe ich gerade da? Im Auto, auf dem Bürostuhl, an der Supermarktkasse? Wie laufe ich durch die Gegend? Gebückt, aufrecht, mit gesenktem Kopf,…? Ich fing auch an, die Körperhaltung anderer Menschen wahrzunehmen. 

Natürlich habe ich auch stets meine Körperhaltung korrigiert. Das tut dem Rücken gut, sieht besser aus und ich finde es macht auch einfach Spaß und fühlt sich gut an gerade dazusitzen. Trotzdem war für mich das reine Wahrnehmen der Körperhaltung und des sich bewusst Werdens eine tolle Achtsamkeitsübung. 

Achtsam durch den Tag – Woche 5: Beim Essen nur essen

Beim Essen und Trinken nichts anderes tun und sich mit allen Sinnen aufs Essen konzentrieren – Ich freute mich über diese Wochenaufgabe, denn das achtsame Essen praktiziere ich schon seit längerem. Dies hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass ich, egal was ich esse, sowieso immer Beschwerden bekomme und deswegen nur noch wenig esse. Dann möchte ich das Essen wenigstens in vollen Zügen genießen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, sehr langsam und gründlich zu kauen. Einerseits ist das für den Magen angenehmer, andererseits entschleunigt man so natürlich das Ganze.

Ein riesen Problem, das ich aber habe, ist das Essen in Gesellschaft. Mein Mann hat sich mittlerweile schon daran gewöhnt, dass ich für meine halb so große Portion doppelt so lange brauche wie er. Und bei ihm kann ich einen Bissen auch in aller Ruhe kauen und herunterschlucken, bevor ich ihm antworte. In der Mittagspause mit meinen Kollegen funktioniert das leider gar nicht. Ich möchte ungerne immer die letzte sein, während alle längst fertig sind und mir beim Essen zuschauen. Und unterhalten möchte man sich ja auch noch dabei. Ich überlege mir mittlerweile sogar schon, welches Essen wie gut gekaut werden muss!! Und esse lieber ein bisschen weniger und gönne mir am Schreibtisch noch einen kleinen Snack, z.B. eine Banane.

Hier meine persönlichen Tipps für achtsames Essen:

  • Langsam und gründlich kauen, auch wenn es einem übertrieben vorkommt.
  • Sehen, Schmecken, Riechen, Hören, Fühlen: Wie sieht ein Lebensmittel aus der Nähe aus? Welche verschiedenen Geschmäcker und Düfte kannst du erkennen? Wie hören sich verschiedene Dinge beim Kauen oder Schneiden an? Wie fühlen sich Lebensmittel in der Hand oder auf der Zunge an?
  • Nicht vor dem Fernseher essen (eigentlich klar, oder? ;))
  • Handy nicht mit an den Esstisch nehmen und am besten sogar auf lautlos stellen. Auch wenn das Handy aus einem anderen Raum einen Ton von sich gibt, will man trotzdem sofort wissen, wer da geschrieben hat.
  • Nach jedem Bissen das Besteck weglegen und in Ruhe kauen. Erst dann den nächsten Löffel/die nächste Gabel vorbereiten und zum Mund führen.
  • Kleineres Besteck benutzen – so ist man automatisch langsamer und bewusster.
  • Das ist natürlich nicht sehr gesellschaftlich, aber wenigstens einmal sollte man es probieren: Sich für eine Mahlzeit oder auch nur für einen Snack/einen Tee alleine in einen Raum setzen. Das Essen vorher schon bewusst zubereiten. Sich nun nur auf das Essen konzentrieren: Wie schmeckt es, riecht es, fühlt es sich an? Langsam kauen und: Beim Essen nur essen!

Ich möchte wieder mit einem Satz aus dem Buch enden: „Freuen Sie sich an jedem Bissen, an jedem Augenblick!“

Nachgekocht: Glutenfreier Pfannkuchen von mylowfodmapblog

Die liebe Evelyn kenne ich schon durch Instagram und seit kurzem hat sie auch einen ganz tollen Blog. Dort stellt sie ihre fodmap-armen Rezepte vor, die zu ihrer glutenfreien, fruktosearmen, sorbitarmen, laktosefreien und gesunden Lebensweise passen. Absolut empfehlenswert!

Als ich das Rezept für einen glutenfreien Flammkuchenteig sah, musste ich es sofort ausprobieren. Da ich seit einiger Zeit wieder (fast) glutenfrei lebe, kam es wie gerufen. Zudem bereitet mir das glutenfreie Backen so einiges an Kopfzerbrechen, vor allem wenn man auf Zusatzstoffe zum Binden verzichten möchte.


Hier hatte Evelyn eine super Idee: Einfach einen festen, dünnen Pfannkuchen backen, als Flammkuchen belegen und noch einmal kurz in den Ofen! Ich bin begeistert! Leider ist mir ein wenig zu viel Stärke in den Teig gerutscht, sodass der Pfannkuchen zu dick wurde und der Flammkuchen nicht überall knusprig war, aber das ist ja meine eigene Schuld 😉 An den Rändern war er so wie er wahrscheinlich sein sollte.

Also, das Rezept geht super schnell, super einfach und ist auf jeden Fall zu empfehlen! Ihr findest es hier.