Achtsamkeit beim Laufen gehen – mein kleiner Glücksmoment heute 

Seit einigen Wochen beschäftige ich mich ja mit dem Konzept der Achtsamkeit. Zum Beispiel habe ich beim Spazieren gehen immer wieder versucht, die Umgebung bewusst wahrzunehmen. Gerüche, Geräusche, Gefühle und visuelle Details. Als ich heute nach langer Pause endlich einmal wieder laufen war, habe ich zum ersten Mal die Früchte meiner Achtsamkeitsbemühungen zu spüren bekommen. 

Dazu muss man sagen, dass ich nur mit Musik laufen gehe. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ohne Kopfhörer losgelaufen zu sein. Musik motiviert, spornt an und macht gute Laune. Doch heute hat sie mich fast schon gestört. Ich wollte viel lieber die Natur wahrnehmen und vor allem hören. Und so tat ich etwas „revolutionäres“: Ich nahm die Kopfhörer aus den Ohren! 😀 

Und ich konnte es endlich hören: Das Rauschen des Windes in den Blättern, meine Schritte auf dem weichen Untergrund, die Autos in der Ferne, die Flügelschläge der Schwäne im Fluss, … Es war herrlich. 

Und zum ersten Mal war mir auch die Runtastic-Statistik egal: Ich legte eine ausgedehnte Gehpause ein, genoss die wunderschöne Natur  und nahm mir sogar die Zeit ein paar Fotos zu machen. 

Sportlich war das heute sicherlich keine Höchstleistung, aber ich kam dennoch glücklich und zufrieden nach Hause. Also, wenn ihr auch zu den „Nur-mit-Musik-Joggern“ gehört: Probiert es einfach mal aus. Nehmt für 2 Minuten die Kopfhörer aus den Ohren und lauscht 🙂

  

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8 Gedanken zu “Achtsamkeit beim Laufen gehen – mein kleiner Glücksmoment heute 

  1. Das ist eine tolle Erfahrung, die du da gemacht hast. 🙂
    Ich bekenne mich zur Fraktion der „Nur-mit-Köpfhörer-Läufer*innen“. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber die Musik gibt mir Kraft, Takt und Ausdauer beim Laufen. Nicht im Sinne von Abhängigkeit – aber sie lässt die Gedanken schön schweifen und sorgt bei mir vor allem bei längeren Läufen für ein gewisses meditatives Gefühl.
    Aber ich kenne auch das Umgekehrte: Manchmal laufe ich dann doch „ohne“ – und dann sind meine Sinne umso geschärfter für das, was mich umgibt.
    Beide Erfahrungen sind auf ihre Weise schön. 🙂

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  2. Das finde ich voll spannend, weil ich nämlich mal genau das Gegenteil erlebt habe. Normalerweise laufe ich ohne Stöpsel im Ohr. Keine Ahnung, was mich geritten hat, doch mal welche zu nehmen. Es war einfach schrecklich. Ich fühlte mich völlig desorientiert. Ich hörte keine Schritte mehr, kein Atmen, nix. Ich glaube, ich will das nicht wieder probieren. Aber deshalb finde ich Deine Erfahrung so interessant. Lieben Dank.

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