Achtsam durch den Tag – Woche 2: Keine Spuren hinterlassen

Die zweite Woche meines Achtsamkeitsexperiments stand unter dem Motto „Keine Spuren hinterlassen“. Man sollte sich ein Zimmer auswählen, in dem man keine Spuren der Benutzung hinterlassen sollte. Sofort entschied ich mich für die Küche, denn gerade dort lasse ich gerne mal mein dreckiges Geschirr stehen, lasse ein benutztes Messer liegen oder wische Dreck nicht gleich weg.

Da ich unter Woche nur abends zu Hause bin und dieses Wochenende zudem noch unterwegs war, hatte ich gar nicht so viel Gelegenheit, diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen. So oft es ging räumte ich mein Geschirr sofort in die Spülmaschine, aber oft habe ich es auch nicht geschafft oder einfach vergessen.

Außerdem fiel es mir schwer, die Verbindung zur Achtsamkeit herzustellen. Das Buch sagt dazu unter anderem folgendes:

„Diese Übung hilft, uns der Neigung bewusst zu werden, uns von der Erledigung bestimmter Dinge abzuwenden […]“

„Diese Übung bringt unsere Faulheit ans Licht.“

„Diese Übung lenkt unsere Aufmerksamkeit auch wieder auf die vielen kleinen Dinge, die den ganzen Tag lang unser Leben und unsere Arbeit unterstützen […]“

Nun, auch wenn für mich persönlich diese Übung nicht sehr hilfreich in Bezug auf die Achtsamkeit war, so werde ich eines mitnehmen: Wenn ich das nächste Mal etwas liegen lassen möchte, so werde ich mir denken: „Keine Spuren hinterlassen“. Ich finde, das klingt viel schöner als „Alles sofort wegräumen“ 😉

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Ein Gedanke zu “Achtsam durch den Tag – Woche 2: Keine Spuren hinterlassen

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