Was ist eigentlich BodyPump?

Wenn ich gefragt werde, was ich so im Fitnessstudio mache, ernte ich immer wieder fragende Gesichter, wenn ich von BodyPump schwärme. Deshalb möchte ich euch heute mein absolutes Lieblings-Fitnessprogramm vorstellen.

BodyPump ist ein 60-minütiges Langhanteltraining, das als Kurs mit einer festen Choreographie in lizensierten Fitnessstudios angeboten wird. Die Programme werden von LesMills, einer Firma aus Neuseeland, entwickelt. Alle 3 Monate gibt es eine neue Choreographie, die von den Trainern erlernt wird und für das nächste Viertel Jahr im Kurs präsentiert wird.

In einer Stunde werden die folgenden Muskelgruppen trainiert (jeweils einen Song lang):

1. Warm-Up – alle Muskelgruppen werden kurz angesprochen

2. Beine – Squats ohne Ende!! Mit der Stange auf dem Rücken und mit dem höchsten Gewicht der Stunde.

3. Brust – Bankdrücken mit dem Rücken auf dem Step

4. Rücken – Deadlift, Rudern, Clean & Press, …

5. Trizeps – meiste eine bunte Mischung aus Dips, Trizeps-Push-Ups, Kickbacks usw.

6. Bizeps – Bizep-Curls mit der Stange

7. Beine (zum zweiten Mal) – Squats, Lunches und manchmal die allseits beliebten Sprünge

8. Schulter – verschiedene Übungen mit Scheiben/Kurzhanteln und der Langhantel, sowie Liegestütze

9. Bauch – sämtliche Übungen

10. Stretch/Cooldown

Im Gegensatz zum Gerätetraining wird hier eher auf kleinere Gewichte und dafür mehr Wiederholungen (bis zu 800 in einer Stunde) gesetzt.

Der Kurs ist für jedes Fitnesslevel konzipiert – jeder kann mit eigenen Gewichten und teilweise leichteren Optionen das meiste für sich rausholen.

BodyPump bietet nach eigenen Angaben von LesMills folgende Vorteile:

– gesteigerte Kraft

– verbesserte allgemeine Fitness

– definierte Muskulatur und verbesserte Haltung

– Stärkung der Knochen

– bis zu 600 verbrannte Kalorien pro Stunde!

– mehr Selbstvertrauen

Meine Meinung:

Ich liiieeebe BodyPump. Seit mehr als drei Jahren treibt es mich (abgesehen von ein paar unfreiwilligen Unterbrechungen) regelmäßig ins Fitnessstudio und es wird nie langweilig. Man feiert immer wieder kleine Erfolge, wenn man das Gewicht erhöhen kann und sieht schnell die ersten Ergebnisse. Die Muskeln werden schön definiert, ohne zu sehr „aufgepumpt“ zu werden Außerdem mag ich das Training in der Gruppe. Ich bin absolut kein Fan von Geräten und wenn ich zu BodyPump gehe, weiß ich, dass ich auf jeden Fall eine Stunde lang alle Muskelgruppen trainieren werde. Und die Musik macht einfach nur gute Laune und wird, sobald die 3 Monate mit diesen Tracks herum sind, sofort in meine Jogging-Playlist übernommen. Nach jeder Stunde fahre ich voll mit Endorphinen nach Hause 🙂

Falls ihr neugierig geworden seid, könnt ihr hier nach einem Studio in eurer Nähe suchen und eine Probestunde vereinbaren.

Mehr Infos gibt es auf der deutschen BodyPump-Seite und auf der Internationalen.

LesMills bietet übrigens noch viele andere Kursformate an, von Step-Aerobic über HIIT und Yoga, bis hin zu Indoor-Cycling, da sollte für jeden etwas dabei sein. Ich habe schon viele der anderen Kurse ausprobiert und liebe sie alle 🙂

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Mein erster Blogpost oder: Wie doch alles ganz anders kam…

So, da ist er also, mein erster Blogpost.
Schon länger hatte ich geplant, einen Blog zu erstellen. Es sollte neben vielen bunten Rezepten um alles mögliche zum Thema Sport, gesunde Ernährung (vor allem Clean Eating) und glücklich Sein gehen. Ich hatte sogar schon ein wenig am Design gebastelt.
Und dann wurde ich positiv auf Fruktoseintoleranz getestet!! Ich sah quasi vor meinem inneren Auge alle Rezeptbilder mit viel kunterbuntem Obst verschwinden.
Vor allem aber war ich überfordert. Überfordert mit der Inkompetenz meines Arztes, der einfach keine Ahnung hat. Überfordert mit den vielen Beiträgen zum Thema Fruktose im Internet, die sich so oft widersprechen. Überfordert, da ich Obst über alles liebe und eigentlich so viel davon esse.
Deswegen habe ich das Konzept meines Blogs kurzerhand ein wenig umgeändert.
Es soll nun neben den Themenbereichen Happy, Healtyh & Fit (diese entstammen ursprünglich meinem Instagram-Namen) vor allem auch um Fruktoseintoleranz gehen. Da dies für mich etwas ganz Neues ist und es wahrscheinlich ein langer Lernprozess wird, möchte ich auf dem Blog darüber berichten.
Gleichzeitig möchte ich keinesfalls deprimiert auf Obst und eine ausgewogene Ernährung verzichten – ich möchte das Clean Eating Konzept so gut es geht weiterverfolgen, meine Priorität liegt aber erst einmal woanders. Und ich möchte dennoch abwechslungsreiche und leckere Gerichte kreieren!
Folgt mir also auf meinem Weg, bei dem ich selbst noch nicht weiß, wo genau er mich hinführt 🙂

Dinkel-Karotten-Körner-Brot

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Zutaten:

400g Dinkelmehl

50g Leinsamen (geschrotet)

50g Hirseflocken

25g Kürbiskerne (gehackt)

1 TL Salz

2 EL Essig

1 TL Honig

380ml Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

150g geriebene Karotten

Alle Zutaten bis auf die Karotten miteinander vermischen. Zum Schluss die Karotten unterheben. Das Ganze bei 180°C  ca. eine Stunde backen.

Das schöne an diesem Rezept ist, dass der Teig durch den Honig nicht gehen muss und man relativ schnell ein gutes, gesundes und sehr saftiges Brot zaubern kann.

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