Ich bin umgezogen…

Meinen Blog findet ihr ab sofort unter folgender Adresse: 
http://happy-healthy-fit.de

Ich freue mich, wenn ihr dort einmal vorbeischaut. An alle wordpress.com-Nutzer: Ich freue mich zudem riesig, wenn ihr die URL manuell in den Reader eingebt, um meinem Blog weiterhin zu folgen 🙂 

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Bunte Hirsepfanne mit Gemüse und Minze

Zutaten:

250g Hirse

450ml Wasser

1 Würfel Gemüsebrühe

je 1 gestr. TL Curry, Kurkuma, Chilipulver (mild), Kreuzkümmel

2 Paprika

1 mittelgroße Zucchini

200g Champignons

1/2 mittelgroße Aubergine

100g Joghurt

200g Feta

4 Blätter frische Minze

Zubereitung:

Die Hirse waschen und mit dem Wasser, der Brühe und den Gewürzen aufkochen und 7-10 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist und die Hirse gar sind. Ggf. noch etwas Wasser nachgießen.

Das Gemüse schneiden und in einer großen Pfanne (oder Wok) anbraten. Bei einer kleineren Pfanne einfach alles nacheinander anbraten. Das Joghurt und die Hirse unterheben. Den Feta in kleine Würfel schneiden und hinzugeben. Zum Schluss die klein geschnittene Minze hinzugeben.

Achtsam durch den Tag – Woche 8: Auf Klänge lauschen

„Halten Sie mehrfach am Tag inne und lauschen Sie einfach.“ So lautete die Aufgabe für diese Woche. Ein tolle Aufgabe wie ich finde. 

Da ich jeden Tag ein ganzes Stück entfernt von meiner Arbeit parke, nutzte ich den Fußweg jedes Mal als „Lausch-Spaziergang“. Zuerst war es gar nicht so einfach. Der Weg führt an einer großen Kreuzung und vielbefahrenen Straße vorbei. Alles was ich hörte waren Autos. Ich versuchte einzelne Geräusche herauszupicken und schon bald nahm ich Unterschiede war. Das Beschleunigen von Autos, ein klappernder Motor, das Rauschen der Autobahn in der Ferne, ein Auto, das über eine Unebenheit im Boden fährt, das Klappern meiner Schuhe auf dem Boden, das Rascheln der Blätter…. Und plötzlich hörte ich sogar Vogelgezwitscher. Das mag verrückt klingen, aber an diesem durch Verkehr geprägten Ort freute ich mich total, so etwas Schönes wie ein Vogelzwitschern wahrzunehmen. Und so wartete ich jeden Tag, als ich an dieser Stelle mit Bäumen vorbeilief, bis ich endlich einen Vogel hörte. 

Auch während der Arbeit klinkte ich mich immer mal wieder eine Minute aus und lauschte. Da es bei uns im Büro eher ruhig zugeht, war auch das nicht so einfach. Hier versuchte ich mir ebenso einzelne Geräusche herauszupicken und ihnen für ein paar Augenblicke zu folgen, zum Beispiel das Tippen eines Kollegen auf der Tastatur. 

Meinen „Achtsamkeits-Erfolgsmoment“ diese Woche hatte ich, als ich gar nicht an die Aufgabe dachte und mir plötzlich auffiel, dass meine Ohren sich quasi von alleine auf ein unscheinbares Geräusch konzentrierten. 

Das Buch erklärt, dass unser Gehirn die Wahrnehmung vieler aufgenommener Geräusche blockiert, um sich auf die wichtigsten zu konzentrieren. Diese Übung ist eine tolle Möglichkeit, den Geist zu beruhigen und achtsamer zu werden. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich kann sie euch nur empfehlen. 

Wachmacher-Porridge mit koawach

Als ich die sympathischen Gründer von koawach bei der Höhle der Löwen sah, wollte ich den Kakao sofort ausprobieren. Es handelt sich hierbei um ein fair gehandeltes Trinkschokoladenpulver, welches durch Guarana zum echten Wachmacher wird. Eine tolle Alternative zu Kaffee und co. Zudem werden verschiedene Geschmachsrichtungen angeboten. Es gibt sogar eine Sorte ohne Zucker, die anderen kommen zumindest mit weniger Zucker aus, als vergleichbare Produkte. Auf einer Messe in Frankfurt konnte ich zwei Sorten probieren und habe mir gleich ein paar der begehrten Packungen mitgenommen. Als foodbloggerin wollte ich natürlich auch ein Rezept mit koawach kreieren, und was bietet sich da besser an als mein geliebter Porridge? 🙂

All diese leckeren Sorten bekommt ihr bei koawach Bildquelle: http://www.lecker.de

Zutaten:

1 EL Haferflocken

2 EL Dinkelflocken

1 EL Haferkleie

1 EL gemahlene Mandeln

1 TL Cashewmus

1 TL Agavensirup

2 gehäufte TL koawach zimt + cardamon

Vanille, Zimt

150ml Milch

1 kl. Banane


Alle trockenen Zutaten gut miteinander verrühren und die Milch dazugeben. Das Cashewmus und den Agavensirup einrühren und aufkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich das Kakaopulver gut auflöst. 3/4 der Banane zerdrücken und unterheben. Noch ein wenig köcheln und dann ziehen lassen, damit das Porridge schön eindickt. Zum Schluss mit der restlichen Banane und gehackten Mandeln dekorieren. Fertig ist ein super leckerer Wachmacher-Porridge.

Achtsam durch den Tag – Woche 7: Dankbarkeit am Ende des Tages

In dieser Woche sollte ich abends immer mindestens fünf Dinge aufschreiben, die an diesem Tag passiert sind und für die ich dankbar bin. 

Ich hatte zuvor schon mal angefangen, schöne Augenblicke aufzuschreiben. Aber wie das leider so oft ist, ist diese schöne Gewohnheit schnell wieder eingeschlafen. Diese Woche habe ich mich aber wirklich jeden Abend hingesetzt und nachgedacht, wofür ich an diesem Tag dankbar war. An manchen Tagen fielen mir sofort fünf Dinge ein, an anderen (schlechteren) Tagen musste ich wirklich lange überlegen. Aber auch da konnte ich die Liste immer füllen. Und genau das war für mich persönlich auch das beste an der Übung: Auch an Tagen, an welchen es einem nicht so gut geht, geschehen trotzdem schöne Dinge, für die man dankbar sein kann. 

Im Buch heißt es, unser Geist scheine vom Negativen magisch angezogen zu werden. Er grübelt über die Vergangenheit und denkt an all die schlimmen Dinge, die in der Zukunft passieren könnten. Diese Übung soll als Gegenmittel zu negativen Gedanken dienen. Es gibt sogar wissenschaftliche Studien, die den positiven Effekt eines Dankbarkeitstagebuchs belegen. 

Ich kann es euch nur empfehlen: Probiert es zunächst einmal eine Woche aus. Auch wenn es am Anfang vielleicht noch schwer fällt, so merkt man schnell die positiven Effekte.

Zimt-Erdmandelbrei

1 1/2 EL Haferflocken 

1 1/2 EL Haferkleie

3 EL Erdmandelflocken

2 EL gemahlene Mandeln

1/2 TL Zimt 

150ml Milch

1-2 TL Agavensirup

  
Alle Zutaten vermischen und aufkochen lassen. Das Ganze dickt recht schnell zu einem zähen Brei ein. Je nach der Größe der Esslöffel (glatt gestrichen oder gehäuft) und gewünschter Konsistenz muss die Milchmenge ein wenig angepasst werden. 

Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich den Brei mit Äpfeln, Granatapfel und gehackten Mandeln serviert. 

Achtsam durch den Tag – Woche 6: Auf die Körperhaltung achten

In dieser Woche ging es darum, sich der eigenen Körperhaltung bewusst zu werden. Einerseits sollte die Haltung und das jeweilige Körpergefühl wahrgenommen werden, andererseits sollte die Körperhaltung auch korrigiert werden. 

Da ich von Natur aus leider einen krummen Rücken habe, versuche ich sowieso ständig gerade zu sitzen und richte mich immer wieder auf, wenn ich meine zusammengesackte Haltung bemerke. Deswegen legte ich meinen Fokus in dieser Woche auf die bewusste Wahrnehmung der Körperhaltung. Da kam es mir paradoxerweise zu Gute, dass ich eine starke Erkältung bekam. Ich lag somit viel auf der Couch, konnte keinen Sport machen und blieb sogar einen Tag von der Arbeit zu Hause. Durch die fehlende Bewegung tat mein ganzer Rücken weh, ich war verspannt und sehnte mich nach Dehnung und Bewegung. Wenigstens konnte ich so meine Körperhaltung und -gefühle sehr gut wahrnehmen. Aber auch sonst spürte ich immer mal wieder in mich hinein: Wie sitze bzw. stehe ich gerade da? Im Auto, auf dem Bürostuhl, an der Supermarktkasse? Wie laufe ich durch die Gegend? Gebückt, aufrecht, mit gesenktem Kopf,…? Ich fing auch an, die Körperhaltung anderer Menschen wahrzunehmen. 

Natürlich habe ich auch stets meine Körperhaltung korrigiert. Das tut dem Rücken gut, sieht besser aus und ich finde es macht auch einfach Spaß und fühlt sich gut an gerade dazusitzen. Trotzdem war für mich das reine Wahrnehmen der Körperhaltung und des sich bewusst Werdens eine tolle Achtsamkeitsübung.